Zu hohe Kosten, zu viel Aufwand. Wer seine Hochzeit selber plant, kann sich schnell übernehmen. Hier ein paar Tipps, die ihr bei der Planung eurer Hochzeit beachten solltet.

Ihr habt Lust darauf die Planung selbst in die Hand zu nehmen? Damit der Hochzeitstag nicht im Stress endet, habe ich hier ein paar Tipps für euch und mal ein paar typische Planungsfehler für euch zusammen gefasst, die ihr unbedingt vermeiden solltet.

  1. Bei der Hochzeitsplanung das wesentliche aus den Augen verlieren

Ihr solltet nicht vergessen, dass ihr im Mittelpunkt steht. Nicht Tante Ernas und ihr tiefer Wunsch, dass ihr kirchlich heiratet – sondern eure Liebe! Denn die wird gefeiert. Also habt mal Mut, Traditionen zu brechen und EURE ganz individuelle Hochzeit zu gestalten.

  1. Standesamtliche und kirchliche Trauung auf einen Tag legen

Früh aufstehen, stylen, dressen, ab zum Standesamt, schnell noch Fotos, ach ja – die Freunde haben noch ein Spielchen (wissen die denn nicht, dass wir dafür gar keine Zeit haben?), Hat Mutti auch schon den Raum dekoriert? umstylen, die kirchliche Trauung, Empfang, Fotos, Empfang – Feier… und schwuppdiwupp – ist der stressige Tag endlich vorbei.

Bitte tut euch das nicht an! Plant genügend Zeit für euch und eure Gäste ein.

  1. Für den Hochzeitstag auf schönes Wetter setzen

Paare sollten auch bei einer Sommerhochzeit daran denken, dass es regnen könnte. Wichtig ist, dass überhaupt ein Plan B besteht. Dann sollte man sicher sein, dass sich die Deko umräumen lässt und ob die Musiker draußen und drinnen spielen können.

Nicht zu unterschätzen ist tatsächlich auch die Hitze. Gerade bei Strandhochzeiten im Sommer kann die Hitze zum Verhängnis werden. Sorgt für ausreichend Schattenplätze und Getränke für euch und eure Gäste oder kleine Abkühlungsmöglichkeiten. Cocktail am Stil oder personalisiere Handfächer oder andere kleines Gadgets sorgen für gute Stimmung. Achtet bitte auch bei eurer Kleidung auf leichte Stoffe.

  1. Die Ausgaben für die Hochzeit schleifen lassen

Wer seine Hochzeit selber plant, sollte seine Ausgaben im Blick behalten. <Wichtig ist ein großzügigen Puffer zu haben, da euch im Laufe der Planungsphase noch einiges über den Weg laufen könnte, dass ihr unbedingt haben möchtet. Sie können in einer Tabelle oder einem Planungsheft festgehalten werden um den Überblick nicht zu verlieren. Vergesst bitte nicht Kleinigkeiten mit ein zu kalkulieren und listet alles auf, das euch einfällt, denn bekanntlich macht Kleinvieh auch Mist. Wenn ihr sorge habt, etwas zu vergessen, schreibt mich gerne an. Ich schicke euch kostenlos ein Register mit allem, was ihr brauchen könntet.

  1. Menü oder Buffet

Hier kommt es tatsächlich auf den Geschmack an. Viele Paare bevorzugen ein Menü, da es das Essen auf den Tellern meist optisch ansprechend angerichtet ist und die Gäste nicht Schlange stehen müssen. Doch es birgt auch Gefahren in sich, besonders, wenn Allergien und Geschmacksrichtungen der Gäste nicht beachtet werden. Daher ist es wichtig vorher die Gäste abzufragen. Hierfür bieten sich Antwortkarten an, die den Einladungen beigelegt werden können. Ein Buffet bietet da deutlich mehr Vorteile. Die Gäste entscheiden selbst wieviel sie von was essen möchten und auch ein Nachschlag ist noch drin. Um lange Schlangen zu vermeiden, bietet es sich an die Gäste gruppenweise an das Buffet zu bitten. Ein mir persönlich wichtiger Punkt ist hier auch, die Menge der Speisen. Zu oft habe ich gesehen, dass wertvolle, hochwertige Speisen entsorgt werden. Hier spricht es ganz klar für ein Menü, da die Portionen, anders als beim Buffet, genauer geplant werden können. Dies ist auch der Grund, weswegen Menüs oft günstiger kalkuliert werden als Buffets.

  1. Am Hochzeitstag selbst die Organisation übernehmen

Am Hochzeitstag sollte man die Organisation und den Job als Ansprechpartner für Band und Catering, Dekoration,… lieber aus der Hand geben, Das Brautpaar hat dafür keine Zeit. Es soll sich zurück lehnen und das Fest genießen. Denkt bitte auch hierbei an eure Freunde und Familie. Organisiert Profis für die Arbeiten die anfallen können, damit alle Spaß am Fest haben und ausgelassen feiern können.

  1. An den falschen Ecken sparen

Wo gespart werden sollte und wo nicht liegt natürlich in der Wertigkeit der einzelnen Positionen. Für die einen ist die Deko für die anderen die Musik die Priorität. Wichtig ist, dass die Stimmung bei euch und den Gästen aufkommt und da sollten an sogenannten Stimmungsverstärkern nicht gespart werden. Hierzu fällt ganz klar der WOW-Effekt, wenn die Gäste die Location betreten. Um eine Stimmung zu erzeugen, bedarf es Athmosphäre. Durch gekommt in Szene gesetzte Dekoration, Licht und liebevolle Details, kann man einen schlichten Saal komplett verwandeln. Livemusik während der Zeremonie sorgt oft für Gänsehaut-Momente und die richtige Band/DJ sorgt für die entsprechende Tanzstimmung am Abend. Wichtig: Hört euch den oder die Musiker vorher an oder erlebt ihn am besten selbst mal bei einer Feier.

  1. Zu wenig Möglichkeiten in Betracht ziehen

Hier ist in erster Linie die Location gemeint. Aber auch die Dienstleister. Denn wenn man mal über die Grenzen seines gewohnten Dunstkreises schaut, entdeckt man oft Perlen. Wichtig ist hierbei für genügend Übernachtungsmöglichkeiten zu sorgen, da die Gäste sonst noch eine längere Heimreise antreten müssen und das auf die Stimmung schlagen kann.

  1. „Schön, dass du da bist.“

Ob Hochzeitsmandeln oder personalisierte Gläser. Das Angebot für Gastgeschenke ist riesig. Es ist nicht nötig viel auszugeben um dem Gast mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu begrüßen. Solche kleinen Gesten bleiben hängen und sind als Tischdekoration oft ein schöner Hingucker.

  1. Einladungen – der erste Eindruck entscheidet

Meist ist die Einladung das Erste, das die Gäste von eurer Hochzeit zu sehen bekommen. Hier entsteht ein erster Eindruck von dem was sie erwarten wird. Dies entscheidet bewusst und unbewusst über die Vorfreude der Gäste auf eure Hochzeit und kann tatsächlich entscheidend sein, wie geladen sie sich fühlen.